Ausstellungen von Katja Kempe

Einzel und Gruppe

  • 1997 Galerie Marzee, Nimwegen
  • 1998 Messe Lijfstije 2000, Genk
  • 1998 Glasmuseeum Wertheim
  • 1999 Galerie VV, Wien
  • 2000 Ausstellung bei den Passagen, begleitend zur Möbelmesse Köln
  • 2001 + 2002 Regelmäßige Ausstellungen in der Produzentinnen Galerie Komplex
  • 2003 Galerie Ninty Nine, Köln
  • 2004 Cleanicum, Köln
  • 2005 Einzelausstellung, P Leuchtobjekte, Schmuck und Prints in der Galerie Hofer Köln
  • 2007-2012 regelmäßige Ausstellungen in der Schmuckakademie
  • 2012 Gruppenausstellung zu den Kölner Passagen
  • 2013 Einzelausstellung in der Überlebensstation Gulliver, Köln
  • 2014 Gruppenausstellung, Galerie Antiform in Königswinter
  • 2015 Einzelausstellung zum 10 jährigen Bestehen der Kölner Schmuckakademie

Oktober 2016

LICHTBOOT


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“Lichtboot” – Luminale 2018 vom 18. – 23.3.2018

Malerei und Video im Atelier in der Südstadt, Ubierring 25 Köln

Lichtinstallation im Alber-Mangelsdorf-Weiher

Katja Kempe erneut für die Luminale in Frankfurt ausgewählt.

Die Lichtinstallation “Lichtboot” der HGP Architekten und Katja Kempe – ein Boot aus Licht, knapp unter der Wasseroberfläche. Es wirkt geisterhaft im trüben Wasser. Ein kleines Lichtzeichen im Widerschein der großen Türme. Eine stumme Mahnung, unter Wasser im See, nicht auf See. Tausende von Fliehenden steigen seit Jahren in ihrer Not in völlig überfüllte Boote, begeben sich auf eine lebensgefährliche Reise über das Meer. Kleine Leuchten stehen für eine große Frage: Welche Position haben wir? http://www.hgp-architekten.de/projekte/wettbewerbe/luminale2018.html

Oktober 2016

Katja-Kempe-Flugmodus

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Im Flugmodus -Bilder fernab vom medialen Rauschen

Malerei und Video im Atelier in der Südstadt, Ubierring 25 Köln

7 – 9. Oktober 2016

Katja Kempe: “Wenn ich mein Handy auf Flugmodus stelle heißt das, ich möchte nicht gestört werden, unerreichbar sein für mobile Kommunikation. Dann möchte ich lieber nach Innen schauen als nach Außen, mit meiner inneren Welt in Kontakt treten und die Bilder entwickeln die ich dort finde. In der Ausstellung zeige ich Bilder, die im Flugmodus fern ab des medialen Rauschens entstanden sind.“

Januar 2016

luminale Nordisc

Projekt „Überlebenslichter“ für die Luminale 2016 ausgewählt:

In Zusammenarbeit mit den HGP Architekten , Frankfurt am Main Ein dunkler Weiher im Herzen Frankfurts. Darauf 100 blinkende Seenot-Rettungsleuchten, gruppiert um einen einzigen Ring. Schwimmende Mahnung und Erinnerung an Tausende von Flüchtlingen und ihren lebensgefährlichen Exodus übers Meer. Nicht alle kommen an.

Wir bedanken uns für die sehr hohe Presseresonanz!

 Zum Pressespiegel Luminale

 

Mehr zu den Überlebenslichtern erfährt man auch in einem sehenswerten TV Bericht!

Wir freuen uns, dass der Hessische Rundfunk eine Dokumentation zur Luminale gedreht hat – mit vielen Bildern und Informationen zu den “Überlebenslichtern”.

Hier kann man sie ansehen

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Pressebericht des Kölner Stadtanzeigers zur Ausstellung in der Überlebensstation für Obdachlose

KölnerStadtAnzeiger: Katja Kempes Ausstellung besticht durch künstlerische Vielfalt

Alltag und Fantasie mischen sich von Jürgen Kisters:

Innenstadt. Jeder Künstler sucht nach einem ganz eigenen Weg des Ausdrucks. Auf diesem Weg wird probiert und experimentiert. Und oft genug ist das sichtbar gemachte Experiment bereits ein Teil dieses Ausdrucks. Wie bei Katja Kempe, deren Werke in der aktuellen Ausstellung in der „Überlebensstation für Obdachlose Gulliver“ zu sehen sind. Die Schmuckdesignerin und freischaffende Künstlerin bringt in ihren Bildnereien ganz verschiedene Elemente zusammen. Zeichnung, Siebdruck, Fotografie und fotografische Bearbeitung bilden die Fragmente, die häufig mit den feinen Übergängen des malerischen Pinselstrichs miteinander verbunden werden.

Die Themen Kempes sind dabei vielfältig. Das reicht von der Darstellung von Tintenfischen bis zum Bild einer Frau, die fliegenden Kreisen hinterher träumt. Grüne Vögel zwitschern vergnügt vor physikalisch-zeichnerischen Formeln im Geäst eines Baumes. Schmetterlinge tragen Fotografien auf ihren Flügeln durch die Luft, um mit einem Flügelschlag hier und dort assoziative Reize zu verbreiten. Ein Lebensbaum wächst neben einem Gesicht in die Höhe. Und ein Staubsauger erzählt als realistische zeichnerische Gegenstandsstudie neben grell leuchtenden Atom-Modellen von den Zweckbestimmungen und Tücken des Alltags.

Alltag und Fantasie, ein realistischer Blick auf die Dinge und Sehnsuchtsträumereien gehen in Kempes Kunst nahtlos ineinander über.

Die 1968 geborene Künstlerin lässt die ganze Vielschichtigkeit ihres Lebenslaufes in ihre Bilder einfließen. Das gilt gleichfalls für die kleinen magischen Objekte, die sie aus Draht und anderen Fundstücken formt. Und für die Halsketten mit einem singenden blauen Vogel oder einem Bleistift als Anhänger.

So hat sie unter anderem ein Studium der Theater- Film und Fernsehwissenschaften und ein Studium der Sonderpädagogik absolviert. Dazu kommt ein längeres Praktikum am Kölner Schauspielhaus, eine Ausbildung als Goldschmiedin und ein Studium als Produktdesignerin.

Fragt man einen Menschen mit einem derart breit gefächerten Interessenspektrum, was ihn an der Kunst interessiert, so wird er ganz sicher sagen: genau diese Vielschichtigkeit. Und die Möglichkeit all diese verschieden Elemente spielerisch miteinander zu verbinden.

Den Besuchern des Gullivers treten die Kunstwerke beim Kaffeetrinken oder Essen in der gemütlichen Cafe-Umgebung denn auch eben so ungezwungen und spielerisch vor Augen. Und das ist eine Situation in der die Kunsbetrachtung bekanntlich die größten Überraschungen hervorbringt.